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Förderverein setzt sich ehrgeizige Ziele
Am 18. Dezember 2009 wurde der Förderverein der Palliativstation an der Kreisklinik Bad Neustadt e.V. gegründet. Seitdem entwickelt er sich positiv und zählt inzwischen 76 Mitglieder. Auch etliche Spenden sind schon eingegangen. Nach den ersten 100 Tagen im Amt blickt der 1. Vorsitzende PD Dr. Klaus Wutke nach vorn.
Die nächsten Ziele des Vorstands, dem neben PD Dr. Wutke noch Ebba-Karina-Sander (2. Vorsitzende, Geschäftsführerin der Kreisklinik Bad Neustadt), Angelika Zotter (Schatzmeisterin, Vorstandsmitglied der Sparkasse Bad Neustadt) Ralf Baumeister (Schriftführer, Stv. Kreisgeschäftsführer des BRK) sowie neun Beisitzer angehören, sind ehrgeizig: „Den Fokus unserer Arbeit sehen wir in den drei Blöcken Kommunikation, Mitwirkung am Aufbau der inneren Strukturen und in der Gewinnung von Förderern“, erläutert PD Dr. Klaus Wutke. Ab Anfang April stehen Besichtigungen der Palliativstationen in Meiningen, Schweinfurt und Würzburg auf dem Programm, um sich im näheren Umkreis zu vernetzen. „Von den Antrittsbesuchen versprechen wir uns Einblicke in die Abläufe einer Palliativstation sowie den Auftakt zu einem kontinuierlichen Erfahrungsaustausch“, hebt der 1. Vorsitzende hervor. Gerade für die fachfremden Vorstandsmitglieder bietet der Blick hinter die Kulissen eine wertvolle Orientierungshilfe für künftige Initiativen. Als zweiten Block wird sich der Vorstand auf inhaltlich-organisatorische Aufgaben konzentrieren. Um eine Brücke zu den ambulanten palliativmedizinischen Versorgungsstrukturen bilden zu können, sieht der 1. Vorsitzende den Förderverein in der Verantwortung, am Aufbau einer geeigneten Struktur mitzuarbeiten. Dazu zählen Fragen über das medizinische Konzept ebenso wie Fragen über die Zusammensetzung des Brückenteams, das die Patienten vor- und nachstationär betreut. Wie kann die Vernetzung mit Hausärzten, Hospiz, Sozialverbänden, ambulanten privaten Pflegediensten und anderen Partnern aussehen, um eine optimale Versorgung zu erreichen? Ein zentrales Problem sieht PD Dr. Wutke in der Erstellung von medizinisch-sozialen Aufnahmekriterien für Patienten auf die Palliativstation, die einerseits als Leitlinien der täglichen Arbeit für Ärzte und Pflegekräfte gelten sollen und andererseits als Garanten für ein transparentes Wirken unter Wahrung des ethischen Leitmotivs, Hilfe für alle bedürftigen Kranken ohne konfessionelle oder soziale Schranken zu leisten. Die Auswahl der Mitarbeiter für die Palliativstation steht kurz vor dem Abschluss. Zwei Ärzte und 12 Pflegekräfte, intern und extern ausgewählt, bilden den künftigen Stamm der Palliativstation. Als dritte Herausforderung für den Förderverein sieht es PD Dr. Wutke, finanzkräftige Quellen für den Verein zu erschließen. Um Ressourcen aus der heimischen Wirtschaft zu gewinnen, plant er eine intensive Aufklärung im Rahmen von Veranstaltungen, Vorträgen und einem Fördersymposium. Bereits bestehende Kontakte zu Unternehmen sollen für die Vernetzung genutzt werden. Auch wenn die Tätigkeit als 1. Vorsitzender des Fördervereins viel Arbeit mit sich bringt, ist der Leitende Arzt der Onkologischen Ambulanz an der Kreisklinik nach den ersten 100 Tagen im Amt nach wie vor hoch motiviert. Denn PD Dr. Wutke ist von der Bedeutung der Palliativstation überzeugt. Sie sei notwendig, um vorhandene Lücken in der Versorgung zu schließen und im Zusammenspiel mit Hausärzten, Hospizverein, Sozialverbänden, ambulanten privaten Pflegediensten und anderen Partnern die Gesamtversorgung zu verbessern. Foto: PD Dr. Klaus Wutke mit dem Info-Flyer des Fördervereins. Der Flyer kann über das Vorstandssekretariat unter der Rufnummer 09771/907-600 angefordert werden. (Foto: Kreisklinik Bad Neustadt) |